Ratgeber · Anleitungen
Material und Werkzeug zwischen Werkstatt, Bus und Baustelle
· Invenva
Warum Material doppelt bestellt wird und Werkzeug verschwindet, was dagegen wirklich hilft, und was diese Art von Software für Sie nicht leistet.
Zwei Dinge verschwinden, aus zwei verschiedenen Gründen
Material verschwindet in der Doppelbestellung. Niemand weiß genau, was noch im Regal liegt, also wird sicherheitshalber nachbestellt, und im Oktober taucht die erste Palette hinter der Werkbank wieder auf. Das ist kein Diebstahl, das ist Nichtwissen, und bezahlt wird es zweimal.
Werkzeug verschwindet in Personen. Der Winkelschleifer geht am Dienstag mit jemandem mit und niemand hat es notiert, weil das Aufschreiben in dem Moment länger gedauert hätte als das Übergeben. Sechs Wochen später kann niemand sagen, ob es verloren, verliehen oder hinten im Bus ist. Beides sind Aufzeichnungsprobleme, keine Ehrlichkeitsprobleme, und beide werden an derselben Stelle gelöst: in dem Moment, in dem die Sache bewegt wird.
Werkstatt, Bus und Baustelle sind drei Orte
Die meiste Software geht von einem Lager aus. Ein Betrieb mit Werkstatt, zwei Bussen und einer laufenden Baustelle endet deshalb entweder bei einer Liste, die nirgends stimmt, oder bei vier Listen, die nie übereinstimmen. Keines von beidem überlebt einen vollen Monat.
Was funktioniert: jeder Ort führt seinen eigenen Bestand, und Material auf die Baustelle zu bringen ist genau das, was es ist, nämlich ein Abgang hier und ein Zugang dort, einmal erfasst, vom Handy, von der Person, die fährt. Die Summe über den Betrieb bleibt richtig, weil auf keiner Seite geraten wurde.
Werkzeug wird verliehen, nicht verbraucht
Hier scheitern die meisten Programme auf der Baustelle. Sie können Bestand abbuchen, aber nicht zurückerwarten. Also wird Werkzeug entweder ausgebucht wie Verbrauchsmaterial, womit die Zahlen unbrauchbar werden, oder gar nicht erfasst, was in der Praxis passiert.
Die brauchbare Form ist die Ausleihe: das ging an diese Person, in dieser Menge, zurück erwartet an diesem Tag, und es bleibt sichtbar offen, bis es zurückkommt. Niemand muss beschuldigt werden. Die Liste zeigt einfach, was noch draußen ist, und das genügt meistens schon.
Was diese Software nicht leistet
Das gehört gesagt, weil die Suchergebnisse voll von Programmen sind, die alles versprechen.
- Keine Nachkalkulation und keine Zuordnung auf den Auftrag. Sie sehen, was das Lager verlassen hat und wohin, aber es wird nicht gegen ein Auftragsbudget oder eine Rechnung gebucht.
- Keine Rechnungsstellung und keine Warenwirtschaft im vollen Sinn. Wer ein Kassensystem oder eine Fakturierung sucht, sucht etwas anderes.
- Keine Prüffristen und keine UVV Termine für Geräte, und kein Seriennummernregister je Werkzeug. Ein Werkzeug kann einen Barcode tragen, auch einen selbst gedruckten, das reicht zum Ein und Ausbuchen, ist aber kein Anlagenverzeichnis.
In Invenva
Jeder Ort, Werkstatt, Bus oder Baustelle, ist ein eigener Arbeitsbereich, und Material wechselt zwischen ihnen als eine einzige Umbuchung, erfasst vom Handy. Der Gesamtbestand ist die Summe von Orten, die einzeln stimmen.
Werkzeug geht als Ausleihe raus, mit Name und Rückgabedatum, und bleibt offen, bis es zurück ist. Material geht als normaler Abgang. Beides hält fest, wer, wann und wie viel, und Einträge lassen sich nachträglich nicht ändern.
Es funktioniert ohne Empfang und gleicht ab, sobald wieder Netz da ist, was auf der Baustelle kein netter Zusatz ist. Ein Mitarbeiter kann buchen dürfen, ohne Preise sehen oder etwas löschen zu können, und jeder Eintrag behält seinen Namen.
Barcodes werden mit der Handykamera gelesen, ein Scanner ist nicht nötig. Die Demo ist ein gefüllter Arbeitsbereich mit Verlauf und braucht kein Konto.