Ratgeber · Anleitungen

Wann nachbestellen: einen Meldebestand setzen, der funktioniert

Die Frage ist nicht wie viel, sondern wann

Zu wissen, dass noch vier da sind, ist nur die halbe Antwort. Vier sind entspannt, wenn der Lieferant morgen kommt und Sie eines pro Woche verkaufen. Vier sind ein Notfall, wenn Sie sechs am Tag verkaufen und die nächste Lieferung am Donnerstag kommt. Die Zahl im Regal sagt nichts, solange sie nicht neben dem steht, wie schnell die Ware geht und wie lange sie braucht, um wiederzukommen.

Genau deshalb reicht eine reine Bestandsliste irgendwann nicht. Sie zeigt den Stand und nicht das Risiko, also läuft der Laden bei den Schnelldrehern weiter leer, während das Geld in den Langsamen liegt.

Die zwei Zahlen, die es entscheiden

Die erste ist, wie viel Sie in einer normalen Woche verkaufen. Nicht die beste Woche, nicht die schlechteste: die gewöhnliche. Die zweite ist, wie viele Tage zwischen Bestellung und Ware im Regal vergehen, inklusive der Tage, an denen der Lieferant zu hat, und des Tages, an dem Sie tatsächlich dazu kommen zu bestellen.

Multiplizieren Sie den Tagesabsatz mit diesen Tagen, und Sie haben die Menge, die weggeht, während Sie warten. Rechnen Sie etwas drauf für die Woche, die besser läuft als sonst, und diese Summe ist der Bestand, bei dem Sie bestellen sollten, nicht der, bei dem Sie erschrecken.

Worauf Sie in einer App achten sollten

Drei Dinge trennen einen Meldebestand, der wirkt, von einem, den Sie am Ende ignorieren.

So läuft es in Invenva

Jeder Artikel kann seinen eigenen Meldebestand tragen, und er ist eine der optionalen Zeilen am Artikel, so dass Artikel, die keinen brauchen, auch kein Feld dafür bekommen. Alles unter seiner Schwelle erscheint rot in der Bestandsliste und sammelt sich unter Achtung, so dass der ganze Umfang ein Fingertipp statt einer Scrollstrecke ist.

Wenn ein Artikel unter die Schwelle rutscht, meldet sich die App, statt zu warten: ein Hinweis, wenn sie offen ist, eine Benachrichtigung, wenn nicht, und dieselbe Meldung an alle im Team. Der Übertritt ist der Moment, also wird er einmal gemeldet und nicht bei jeder weiteren Bewegung.

Von dort ist eine neue Bestellung bereits mit dem gefüllt, was knapp ist, so dass die Liste, die Sie sonst von Hand geschrieben hätten, schon steht. Sie passen die Mengen an, schicken die Bestellung ab, und bei Anlieferung haken Sie dagegen ab. In der Demo liegen Artikel unter ihrer Schwelle, ohne Konto.